
ANHYDRITESTRICH (CA)
ANHYDRITESTRICH (CA) – INNOVATIVE UND HOCHLEISTUNGSFÄHIGE ESTRICHLÖSUNG
Anhydritestrich (CA), auch als Calciumsulfatestrich bekannt, ist ein leistungsfähiger Estrich mit hervorragenden Verarbeitungseigenschaften und optimaler Wärmeleitfähigkeit. Er besteht aus einer Mischung aus Calciumsulfat als Bindemittel, Sand oder Kies sowie Wasser und optionalen Zusatzstoffen, die die Fließfähigkeit und Verarbeitung optimieren.
Durch seine selbstnivellierende Eigenschaft ermöglicht Anhydritestrich eine besonders homogene Oberfläche und eignet sich ideal für großflächige Anwendungen. Besonders in Kombination mit Fußbodenheizungen überzeugt er durch eine effiziente Wärmeübertragung. Allerdings ist zu beachten, dass er nicht wasserbeständig ist und daher für den Außenbereich oder dauerhaft feuchte Räume nicht geeignet ist.
Die maximal zulässigen Restfeuchtewerte gemäß CM-Messung betragen:
- SIA-Norm: 0,5 % bzw. 0,3 % bei Fußbodenheizung (FBH).
- DIN & ÖNORM: 0,5 % bzw. 0,3 % bei FBH.
Alternativ können spezielle Schnellvarianten von Anhydritestrich verwendet werden, die eine verkürzte Belegreife ermöglichen. Hierbei sind die Herstellerangaben zur Restfeuchtemessung strikt zu beachten.
1-Untergrundvorbereitung und Systemanalyse
Vor der Verlegung erfolgt eine detaillierte Beurteilung des Untergrunds hinsichtlich Tragfähigkeit, Ebenheit und Feuchtegehalt. Je nach Bauanforderung werden Trennlagen, Dämmschichten oder Haftbrücken installiert, um optimale Haftung, Wärmedämmung und Schallisolierung zu gewährleisten. Zudem werden Randdämmstreifen eingebaut, um Spannungen und Rissbildungen zu vermeiden.

2-Fachgerechter Einbau und Verdichtung
Der Anhydritestrich wird als Fließestrich eingebracht und selbstständig nivelliert. Durch seine ausgezeichneten Fließeigenschaften verteilt sich das Material gleichmäßig und bildet eine plane, homogene Oberfläche. Eine maschinelle Förderung ermöglicht eine schnelle und effiziente Verarbeitung auch auf großen Flächen. Um eine optimale Qualität zu gewährleisten, ist eine kontrollierte Verarbeitungszeit entscheidend.

3-Trocknungskontrolle und Belegreifeprüfung
Die Erhärtung von Anhydritestrich erfolgt durch eine chemische Reaktion, die durch Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Belüftung beeinflusst wird. Eine kontrollierte Trocknung ist essenziell, um Verformungen und Spannungsrisse zu vermeiden. Vor der Verlegung von Bodenbelägen erfolgt eine CM-Messung zur Bestimmung der Restfeuchte. Spezielle Anhydrit-Schnellestriche verkürzen die Belegreifezeit erheblich, erfordern jedoch eine strikte Einhaltung der Herstellerangaben.
Mit unserer präzisen Verarbeitung garantieren wir eine langlebige, normgerechte und belastbare Estrichlösung für Wohn-, Gewerbe- und Industriebauten.

Anhydritestrich (CA) – Antworten auf häufige Fragen (FAQ)
Was ist Anhydritestrich (CA) und wie unterscheidet er sich von Zementestrich?
Anhydritestrich ist ein Calciumsulfatestrich, der sich durch seine selbstnivellierende Eigenschaft, geringe Schwindrissbildung und hohe Wärmeleitfähigkeit auszeichnet. Im Gegensatz zu Zementestrich benötigt er keine Nachbehandlung mit Wasser und ist spannungsärmer..
Ist Anhydritestrich für Fußbodenheizungen geeignet?
Ja, Anhydritestrich eignet sich hervorragend für Fußbodenheizungen, da er durch seine homogene Struktur eine effiziente Wärmeübertragung ermöglicht.
Kann Anhydritestrich im Außenbereich oder in Nassräumen verwendet werden?
Nein, Anhydritestrich ist nicht wasserbeständig. Bei Feuchtigkeitseinwirkung kann das Bindemittel zu Gips umgewandelt werden, wodurch der Estrich seine Stabilität verliert.
Wie lange dauert die Trocknung von Anhydritestrich?
Die Trocknungszeit hängt von der Schichtdicke, Belüftung und Luftfeuchtigkeit ab. Im Durchschnitt beträgt die Trocknungszeit ca. 1 Woche pro 1 cm Estrichdicke. Eine CM-Messung ist erforderlich, um die Restfeuchte zu bestimmen.
Welche Restfeuchte darf Anhydritestrich vor der Bodenbelagsverlegung haben?
Die zulässigen CM-Werte sind:
- Max. 0,5 % für unbelüftete Bereiche
- Max. 0,3 % bei Fußbodenheizung
Welche Vorteile hat Anhydritestrich gegenüber Zementestrich?
- Selbstnivellierend → besonders glatte Oberfläche
- Spannungsarm → weniger Rissbildung
- Geringe Schwindung → keine oder reduzierte Dehnungsfugen erforderlich
- Hohe Wärmeleitfähigkeit → ideal für Fußbodenheizungen
Muss Anhydritestrich angeschliffen werden?
Ja, nach dem Trocknungsprozess muss die Estrichoberfläche angeschliffen werden, um die Sinterschicht zu entfernen und die optimale Haftung für Bodenbeläge sicherzustellen.
Gibt es spezielle Varianten von Anhydritestrich?
Ja, es gibt Schnellvarianten, die eine verkürzte Belegreife ermöglichen. Diese erfordern jedoch eine strikte Einhaltung der Herstellerangaben zur Restfeuchtemessung.
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