FLIEßESTRICH

FLIEßESTRICH – SELBSTNIVELLIERENDE UND EFFIZIENTE ESTRICHLÖSUNG

Fließestrich ist eine moderne Estrichvariante, die sich durch ihre hohe Fließfähigkeit und selbstnivellierende Eigenschaft auszeichnet. Er besteht aus Bindemitteln wie Calciumsulfat (Anhydritestrich) oder Zement (Zementfließestrich), Wasser sowie Zuschlagstoffen und speziellen Fließmitteln, die eine homogene Verteilung gewährleisten.

Durch seine minimale Schwindung und spannungsarme Aushärtung eignet sich Fließestrich ideal für großflächige Anwendungen und reduziert das Risiko von Rissbildungen. Besonders in Kombination mit Fußbodenheizungen überzeugt er durch seine hervorragende Wärmeleitfähigkeit und die gleichmäßige Ummantelung der Heizrohre.

Technische Eigenschaften & Vorteile:

✔ Selbstnivellierend – sorgt für eine exakte, glatte Oberfläche ohne aufwendiges Abziehen.
✔ Schnelle Verarbeitung – ideal für große Flächen mit maschineller Förderung.
✔ Spannungsarm – minimiert das Risiko von Rissen und Schwindungen.
✔ Hohe Wärmeleitfähigkeit – besonders effizient für Fußbodenheizungen.
✔ Geringe Aufbauhöhe möglich – optimal für Renovierungen und Sanierungen.

Die maximal zulässigen Restfeuchtewerte gemäß CM-Messung betragen:

  • Anhydrit-Fließestrich: 0,5 % bzw. 0,3 % bei Fußbodenheizung (FBH).
  • Zementfließestrich: 2,0 % bzw. 1,8 % bei FBH.

1. Untergrundvorbereitung und Systemanalyse

 

Vor der Verlegung von Fließestrich wird der Bauuntergrund sorgfältig auf Tragfähigkeit, Ebenheit und Feuchtegehalt geprüft. Je nach Anforderungen werden Trennlagen, Dämmschichten oder Haftbrücken installiert, um eine optimale Haftung, Wärmedämmung und Schallisolierung zu gewährleisten. Zusätzlich werden Randdämmstreifen angebracht, um Schallbrücken und Spannungsrisse zu vermeiden.

2. Präziser Einbau und Selbstnivellierung

Der Fließestrich wird maschinell gepumpt und verteilt sich dank seiner hohen Fließfähigkeit selbstständig, wodurch eine homogene und plane Oberfläche entsteht. Diese selbstnivellierende Eigenschaft macht ein manuelles Abziehen überflüssig und ermöglicht eine besonders effiziente Verarbeitung. Die richtige Verarbeitungstemperatur sowie die Einhaltung der Verarbeitungszeit sind entscheidend für die Endqualität.

3. Trocknungskontrolle und Belegreifeprüfung

3. Trocknungskontrolle und Belegreifeprüfung

Die Austrocknung des Fließestrichs erfolgt abhängig von Schichtdicke, Umgebungstemperatur und Luftzirkulation. Eine kontrollierte Belüftung ist entscheidend, um eine gleichmäßige Trocknung und Minimierung von Spannungen zu gewährleisten. Vor der Verlegung von Bodenbelägen erfolgt eine CM-Messung zur Bestimmung der Restfeuchte. Spezielle Schnellvarianten von Fließestrich ermöglichen eine deutlich verkürzte Belegreife, setzen aber eine exakte Einhaltung der Herstellervorgaben voraus.

Mit unserer professionellen Verarbeitung garantieren wir langlebige, normgerechte und hochbelastbare Estrichlösungen – ideal für Wohn-, Gewerbe- und Industriebauten. 🚀

Fließestrich – Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Fließestrich ist eine selbstnivellierende Estrichvariante, die sich durch ihre hohe Fließfähigkeit auszeichnet. Im Gegensatz zu konventionellem Estrich wird er maschinell gepumpt und verteilt sich selbstständig, wodurch eine besonders glatte und homogene Oberfläche entsteht.

Es gibt zwei Hauptarten von Fließestrich:

  • Anhydrit-Fließestrich (CAF) → Basierend auf Calciumsulfat, spannungsarm und ideal für Fußbodenheizungen.
  • Zement-Fließestrich (CTF) → Höhere Feuchtebeständigkeit, geeignet für Nassräume und Außenbereiche.

Ja, Fließestrich eignet sich optimal für Fußbodenheizungen, da er die Heizrohre lückenlos umschließt und eine effiziente Wärmeübertragung ermöglicht. Besonders Anhydrit-Fließestrich bietet eine hohe Wärmeleitfähigkeit.

Die Trocknungszeit hängt von der Schichtdicke, Belüftung und der Estrichart ab:

  • Anhydrit-Fließestrich: Ca. 1 Woche pro cm Schichtdicke (bei idealen Bedingungen).
  • Zement-Fließestrich: Kann länger dauern, oft bis zu 6 Wochen.
  • Die zulässigen Restfeuchtewerte gemäß CM-Messung sind:

    • Anhydrit-Fließestrich: 0,5 % (unbeheizt), 0,3 % (mit FBH)
    • Zement-Fließestrich: 2,0 % (unbeheizt), 1,8 % (mit FBH)
      Eine professionelle CM-Messung ist erforderlich, bevor Bodenbeläge verlegt werden.
  • Ja, nach der Trocknung bildet sich eine Sinterhaut, die entfernt werden muss. Ein mechanisches Anschleifen sorgt für bessere Haftung des Bodenbelags.

Ja, es gibt Schnellzement-Fließestriche, die eine verkürzte Belegreife ermöglichen. Diese erfordern jedoch exakte Trocknungskontrollen und Herstellerangaben müssen genau beachtet werden.

  • Anhydrit-Fließestrich ist nicht wasserbeständig und daher nicht für dauerhaft feuchte Bereiche geeignet.
  • Zement-Fließestrich ist feuchtigkeitsresistent und kann auch in Nassräumen oder Außenbereichen verwendet werden.

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